Weihnachtsgeschichten - Adventsgeschichten
Kurzgeschichte Weihnachten Weihnacht Advent
Unser Buchtipp

Weihnachtsgeschichten Band 2

Weihnachtsgeschichten
Band 2
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-939937-03-6

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Hotel der Weihnachtsmänner

© Roswitha Zahrl

In nur einer Woche feierten sie das Fest der Liebe, Vergebung und Hoffnung, allerdings konnte Maria davon nichts spüren. Wildfremde Menschen kamen fortwährend zu ihr und wollten ihre Meinung zu, ihrer Ansicht nach, unwichtigen Dingen. Es ist nicht einfach ein Hotel zu leiten und schon gar nicht wenn es so abgeschieden liegt wie das "Waldhaus". Trotzdem war sie jeden Tag stolz in die Arbeit gehen zu können und zu sehen wie das Hotel Tag für Tag schöner, festlicher und lauter wurde. Merkwürdig, dass gerade am Weihnachtsabend eine der angesehensten Firmen das Landes seine Weihnachtsfeier abhalten wollte. Aber Kunde ist König und das hat Maria schon früh gelernt. Am ersten Tag ihrer Ausbildung hat sie bereits gemerkt, dass in einem Hotel zu arbeiten kein gewöhnlicher Job war, den Gästen die Wünsche von den Augen ablesen war oft nicht leicht und diese dann auch noch zu ihrer Zufriedenheit zu erfüllen schon gar nicht.

Fritz der ewig gestresste Lohndiener kam gerade vorbei, als der Vizepräsident der "Happy X-mas Company" seinen Zimmerschlüssen abholte. "Kannst du bitte Herrn Schilzer seine Suite zeigen", bat Maria. Nach einem kurzen für Laien unbemerkbaren Stirnrunzeln, lächelte Fritz wie üblich auf charmante Weise den neuen Gast an und begleitete ihn auf seine zukünftige Bleibe für die nächste Woche. "Welch ein seltsamer Zeitgenosse", bemerkte er, als er wieder an der Rezeption erschien. "Nicht ein gut gelauntes Wort, geschweige denn eine Geste". Er rieb sich dabei Daumen und Zeigefinger. "Wie kann so jemand nur im Weihnachtsgeschäft tätig sein", meinte er. "Es muss nicht immer das drauf sein was drin ist!", bemerkte Maria und deutete auf den Kofferberg, der gerade gebracht wurde und auf die Zimmer der restlichen Feiergesellschaft gebracht werden musste.

Nach einer kurzen Atempause machte sich Fritz wieder frisch ans Werk. Er arbeitete jetzt bereits seit 5 Jahren im Hotel und hat sich noch nie verbal beschwert und jetzt würde er sicher nicht damit anfangen. Maria kontrollierte inzwischen die Suiten für die neuen Gäste, die im Laufe des Nachmittages noch einchecken würden und verbrachte den Rest des Tages damit, die Vorbereitungen für die große Feier am 24. am Laufen zu halten. Am späten Nachmittag würde Direktor Kastner vorbeikommen und alles begutachten, Maria war nur froh, dass die restlichen Mitarbeiter des Hauses nicht wussten wie es um das Hotel wirklich steht. Vor kurzen musste er einen langjährigen Mitarbeiter fristlos entlassen und war nun voll damit beschäftigt seine Unterschlagungen, die das Hotel fast in den Ruin gebracht hätten, per Gericht zurückzuklagen. Allerdings war der ehemalige Buchhalter nicht mehr auffindbar und die Chancen dafür waren sehr gering, er war gewiss kein Dummkopf, sonst hätte er jahrelang nicht sein Spielchen spielen können. Das einzige, was das Hotel jetzt noch retten konnte, war diese Firmenfeier, die neben den Finanziellen auch Ansehen unter andere Firmen bewirken könnte und somit das Weiterbestehen sichern. Maria hatte zu Recht schon seit Tagen erhöhten Blutdruck und versuchte dies vor ihrem Direktor zu verbergen, wie konnte sie ihn denn sonst beruhigen, immerhin standen nicht nur ihre Arbeitsplätze auf dem Spiel, sondern vielleicht die Infrastruktur einer ganzen Gemeinde. Nicht nur das Hotel profitiert von den zahlenden Gästen des Hotels. Nein, in der Kleinen Marktgemeinde hatte sich viel verändert seit das "Waldhaus" eröffnete. Der Inhaber hatte auf jeden Fall eine Marktlücke in der Region entdeckt, für Familienfeiern, Konferenzen oder jeden, der die Natur liebte, war das Hotel einfach perfekt um sich vom Großstadttumult zu erholen.

Herr Kastner betrat die Empfangshalle wie immer mit einem charmanten Lächeln und das nicht nur den Gästen gegenüber, Maria hatte es noch nie erlebt, dass er seine Angestellten anbrüllte oder nicht respektierte. Er wusste genau wie ein Hotel zu führen war und dass er vor allem auch den Mitarbeitern gut gehen musste, nur so funktioniert ein gutes Service. "Guten Abend, na alles im Grün-Roten Bereich?" "Ich wünschte ich hätte ihre Zuversicht" grinste Maria. "Es wird schon alles schief gehen, und nun möchte ich ihr schönstes Lächeln sehen, Maria!", forderte er. Wie immer konnte sie diesem Wunsch mit Leichtigkeit folgen. Maria konnte es immer noch nicht fassen, welch unglaubliche Ausstrahlung dieser Mann auf sie hatte. Wenn er nicht ihr Chef währe wüsste sie genau, was sie in seiner Nähe tun würde, aber so hatte sie nur die Möglichkeit ihn von der Ferne zu bewundern und trotzdem hoffte sie jeden Tag auf ein Zeichen der Zuneigung von ihm. Doch wie immer bei diesem Gedanken wies sie sich selbst wieder in die Schranken zurück und ermahnte sich auf ihre Gewissen zu hören was sie auch wie immer tat.

Maria beobachtete wie engagierte Arbeiter die Dekoration in den Festsaal schleppten als plötzlich ein gewaltiger Knall zu hören war und das gesamte Hotel erschüttert wurde. Die Halterung in der sich die aktuellen Hotelflyer befanden fiel auf den hellen Marmor. Reflexartig zuckten alle Personen in der Halle zusammen und standen gekrümmt da, als ob sie sich darauf vorbereiteten fluchtartig das Hotel zu verlassen. Es dauerte nur eine Sekunde und bevor jemand registrierte was los war, war es auch schon vorbei. Maria schnappte sich das Mobiltelefon, wies Irena an sofort die Feuerwehr zu alarmieren und rannte die Treppen hinauf. Die Detonation kam tatsächlich wie sie vermutet hatte, aus dem zweiten Stockwerk. Dünne Rauchschwaden senkten sich bereits wieder und wurden in Richtung der Suite dichter. Marias Herz klopfte als ob es durch die Brust springen wollte, ihre Hände zitterten und sie wurde von einem keuchenden Husten heimgesucht. Sie bedeckte den Mund mit ihrem Halstuch und ging entlang der Wand auf die Suite zu. Plötzlich schoss ihr der Gedanke durch den Kopf dass Herrn Schilzer etwas passiert sein könnte, das trieb nur ihren Puls weiter in die Höhe und ihre Augen begannen zu tränen, aber sie musste einfach Gewissheit haben. Vorsichtig und verwundert dass sie offen stand, stieß sie die Tür der Suite auf und betrat das Zimmer. Die Feuerwehr war endlich eingetroffen und verabreichte zwei Gäste, die sich im Flur befunden hatten, mit ausreichend Sauerstoff. Irena machte sich große Sorgen um Maria sie war bereits vor 15 Minuten in den zweiten Stock gegangen und seit dem konnte sie sie auch nicht auf ihrem Telefon erreichen. Sie brachte den Gästen Wasser, als sie bemerkte wie die letzten Feuerwehrmänner wieder die Treppe hinunter gingen und Maria stützen. Irena stürmte auf die drei zu und hielt Marias Kopf zwischen ihren Händen. "Was ist nur passiert?" "Keine Sorge mir geht es gut, mir ist nur etwas übel geworden, oh nein…!" "Wo ist Herr Schilzer?" schrie sie. "Tut mir leid, aber außer ihnen war niemand mehr im Stockwerk" entgegnete der Feuerwehrmann sofort. "Irena hast du ihn gesehen?" "Nein, ich weiss gar nicht wie er aussieht!" entgegnete sie. "Wir müssen ihn sofort finden!" rief Maria und wollte sich von Toni losreißen. Doch nach einem Meter verließen sie schon ihre Kräfte und sie währe fast auf die Knie gefallen, wenn Herr Kastner sie nicht aufgefangen hätten. Mit Sorgevollem Blick meinte er: "Immer mit der Ruhe, wir machen das schon!" Wenn er sie nur eine Sekunde länger so im Arm gehalten hätte währe sie auf jeden Fall in Ohnmacht gefallen, wie konnte er ihr nur so tief in die Augen sehen und sofort wieder verschwinden. Doch als sie einen Blick in die Empfangshalle warf ging ihr das Herz auf. Herr Schilzer unterhielt sich mit den Freuerwehrmänner, die ihn mit Sauerstoff versorgten. Nachdem Maria einige Zeit damit verbracht hatte sich von dem Schrecken zu erholen, erfuhr sie dass die Erschütterung von einer kleinen Explosion, aus Herrn Schilzers Koffer kam. Sofort wurden Vermutungen über den Schuldigen laut, vor allem an Herrn Schilzer. Wie war das nur möglich, Maria glaubte keine Sekunde daran dass er etwas damit zu tun haben sollte, warum denn auch? Sich selbst und seine Weihnachtsfeier mit einigen Sponsor zu verderben hatte sicherlich wenig Sinn. "Es kann nur der Gepäckträger gewesen sein!" rief Herr Schilzer "Er hat die Bombe in meinen Koffer getan, ich habe ihn sonst keine Sekunde aus den Augen gelassen, seit ich ihn gepackt habe!" "Nein das ist nicht wahr!" schrie Fritz. "Das würde ich nie tun!" Seine Augen sahen sich verzweifelt um als er jemanden suchte der ihn bestätigen sollte. Er fand den Blickkontakt zu Maria. "Du hast recht", sie bedauerte auch nur einen Moment daran gedacht zu haben dass er etwas damit zu tun haben könnte, "Fritz würde so etwas niemals fertig bringen, bitte Herr Schilzer, überlegen sie noch einmal, gibt es wirklich keine Möglichkeit dass jemand anderes an ihrem Koffer war", bat Maria. Doch alles bitten half nichts Herr Schilzer bestand darauf dass Fritz von der Polizei verhört wurde. Nachdem sich die Lage etwas beruhigt hatte, Polizei und Feuerwehr wieder ihrer Arbeit nachgingen und der Rauch im zweiten Stock sich verzogen hatte rief Herr Kastner eine Besprechung aller Abteilungsleiter ein. Nachdem geklärt war dass die Suite nur geringen Schaden erlitten hatte, das sich die Auswirkungen nur auf den Koffer mitsamt Inhalt bezogen und Herr Schilzer wieder sicher untergebracht war atmete Daniel Kastner erstmal auf. Wie er es dennoch geschafft hatte den Vizepräsidenten der Company zu beruhigen wird ihm selbst noch lange ein Rätsel sein. Aber der Auslöser dürfte wohl Herrn Schilzers eigene Angst gewesen sein, falls die Feier ins Wasser fallen würde, würden wohl auch seine Sponsoren fürs nächste Jahr nie mehr auftauchen. In den darauf folgenden Stunden verbrachten alle Manager damit sich gegenseitig anzubrüllen wer an allem Schuld sein soll und wie es weiter gehen wird. Zum Glück erkannten Sie dass ein Großteil der Gäste den Vorfall kaum bemerkten und den Feuerwehreinsatz als Fehlalarm interpretierten. Nach einem langen und sorgevollen Tag konnte Maria endlich gegen Mitternacht nach Hause gehen, sie freute sich bereits darauf wenn Weihnachten endlich vorbei sein würde.

Leider verlief in den letzten Tagen der Vorbereitungen nichts mehr nach Plan, Lieferungen für die Küche kamen nicht, Hausschlüssel die immer unter Verschluss waren, verschwanden plötzlich und die Region wurde von einem Schneesturm heimgesucht den es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Einerseits war Maria ganz froh dass keine anderen Gäste außer der X-mas Feier im Haus waren, andererseits fiel ihr bald nichts mehr ein wie sie sie noch beschäftigen sollte wenn es für Wintersport einfach zu schlechtes Wetter gab. Endlich war es nur mehr einen Tag vor Weihnachten, eine große Feier am Weihnachtsabend und der darauf folgende 6 stündige Frühstücksbruch standen ihr noch bevor. Daniel stand oberhalb der Treppe als Maria vorbeiging und in Richtung Ausgang steuerte. Er hob die Hand und kurz bevor er einen laut von sich geben konnte um sie aufzuhalten, stolperte er nach vorn und prallte mit seinem Kopf auf den Marmorboden. Mir einem kreischenden "O mein Gott" stürzte Maria zu ihm und legte ihre Hände auf seine Wangen und versuchte ihn wach zu rütteln. "Daniel, bitte wach auf, ist alles in Ordnung?" Nach nur wenigen Sekunden öffnete er langsam seine Augen und sah sie Fassungslos an. Wie konnte sie es nur wagen so verführerisch zu sein, war sein erster Gedanke. Endlose Sekunden später gab er endlich einen Laut von sich: "Mir geht's gut, denke ich!" Maria wusste ganz genau dass er sich absolut nicht sicher war. "Es ist mir egal was du sagst, nach so einem Sturz fährst du sicher nicht nach Hause." Ihr Blick verhieß nur eins, besser gehorchen, und das tat er auch. Die Nacht verbrachte er in einem der Hotelzimmer und nach einer Nacht wundervoller Träume war er bereit sich der letzten Herausforderung dieses Jahres zu stellen, der großen Feier. Im Festsaal wurde schon eifrig gearbeitet, Gläser und Besteck poliert, die Dekoration angebracht und die Tische in einer wundervollen Mischung aus weißer und purpurner Wäsche gedeckt. Um Punkt siebzehn Uhr versammelten sich noch einmal alle Angestellten hinter dem Service Bereich. "Zuerst möchte ich euch allen danken, für die tolle Arbeit die jeder Einzelne geleistet hat, aber noch ist es ein wenig zu früh um sich zu entspannen also, strengt euch die letzten 24 Stunden an und wir werden alle mit einem breiten Lächeln in den wohlverdienten Urlaub gehen können!" die Worte sprudelten aus Daniel nur so heraus dass jeder sehen konnte wie angespannt er war. Leider wurden alle dadurch noch nervöser. "Ihr wisst alle was ihr zu tun habt, ihr seid Profis und wir werden heute unsere Gäste toll unterhalten!" meldete sich Maria plötzlich und stellte sich an Daniels Seite. "Auf geht's, und Keep Smiling"! Mit einer kurzen Handbewegung an ihr Mundwinkel setzte sie ein Lächeln auf und alle Lachten mit. Was täte ich nur ohne sie, dachte Daniel und öffnete die Tür damit das Servicepersonal die Plätze einnahm. Als alle ihren zugeteilten Bereich ein letztes Mal kontrolliert hatten ging Daniel zu der zweiflügeligen alten Eichentür, rückte seine Seidenkrawatte zurecht und öffnete die Tür für die Gäste die mit glitzernden Augen den Saal betraten.

Maria beobachtete gespannt das Treiben an der Eingangstür als ihr plötzlich schwindelig wurde, sie nur noch einen leichten Druck hinter sich spürte und zu Boden sank. Als sie wider zu sich kam, hatte sich furchtbare Kopfschmerzen und sie konnte nichts sehen. Sie nahm nur den dumpfen Duft von Daniels Parfum wahr, aber wie konnte das sein, was war passiert, warum saß sie gefesselt auf diesem Stuhl? Die Versuche zu sprechen, brachten nichts und taten ihr nur in den Mundwinkeln weh, war das möglich, wie konnte das nur passieren, warum sie? Ihre Gedanken überschlugen sich, nach schier endloser Zeit, hörte sie endlich etwas, ein Knarren das ihr Angst machte. Jemand hatte sich leise genähert und versuchte die Fesseln zu lösen, aus reinem Instinkt schrie sie nicht, als ihr der Knoten um dem Mund gelockert wurde. Als ihr der Unbekannte die Augenbinde abnehmen wollte schrie eine männliche Stimme: "Du dachtest doch nicht etwa dass das so einfach wird? Du hast immer bekommen was du wolltest!" Maria verstand kein Wort. Jemand prallte gegen sie und Maria wurde fast zu Boden gerissen, ihr Stuhl schwankte. "Lass mich los, was soll das!" Maria erkannte Stefans Stimme. Eine Woge der Erleichterung fuhr durch Ihren Körper, oder war er es der sie gefesselt hatte und wollte ein Fremder ihr helfen? Wieder bekam sie Panik und schrei laut um Hilfe. Neben ihr rankten zwei Männer miteinander aber sie konnte nicht sehen was vor sich geht und wusste nicht wen sie vertrauen sollte. Maria vernahm nur keuchen und stöhnen, als es wieder ruhig wurde hatte sie das Gefühl nur mehr ihren Herzschlag zu hören. Ihre Fesseln wurden gelockert und Stefan nahm ihr die Augenbinde ab. Sie wusste nicht wie sie reagieren sollte, am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen und hätte ihr geküsst. Stefan bemerkte ihren besorgten Blick und sah auf den Mann der bewusstlos am Holzboden lag, er hatte eine stark blutende Wunde am Haaransatz. "Wir müssen den Notarzt rufen, er darf nicht sterben." flüsterte Stefan, kaum merkbar.

Erst als sich der Notarzt um den Verwundeten kümmerte und das Blut aus von seinem Gesicht strich, bemerkte Maria die Ähnlichkeit die er mit Stefan hatte. Es war sein Bruder. "Er war ständig Eifersüchtig auf mich, obwohl wir immer die gleichen Chancen hatten, dieselben Schulen besuchten und keiner wurde von unseren Eltern bevorzugt, aber innerlich wollte er immer ich sein, mein Leben leben und das hat er mich auch spüren lassen." "Du meinst er alles was in der letzten Zeit passiert ist, ist seine Schuld?" Maria sah ihn bestürzt an. "Ich fürchte ja, ich hätte selber nie daran gedacht dass alles mehr als nur Zufall sein könnte." "Aber jetzt ist es vorbei!" seufzte Maria und lächelte. "Als er mit seinem Maßanzug und dem breiten Grinsen durch die Restauranttür schritt wusste ich dass etwas nicht stimmte, er meinte nur, jetzt habe ich etwas dass du anscheinend nie festhalten wolltest, doch jetzt gehört es mir und ich lass es nie mehr los, da wusste ich er meint dich." "Aber wie hast du mich gefunden?" wollte Maria wissen. "Ich tat so als würde mich das nicht interessieren und so wurde er wütend und meinte ich soll doch selbst nachsehen, ich würde sowieso alles immer nur verstauben lassen. Da war mir klar du bist irgendwo in den alten Kellern, die schon lange keiner mehr betreten hat." "Ich bin so froh dass du mich gefunden hast!" lächelte Maria und sah ihm tief in die Augen. "Aber ab jetzt, das verspreche ich dir", er schloss seine Arme um sie, "ich lass dich nie mehr los!" Bevor Maria ach nur einen Gedanken zustande brachte, küsste er sie mir einer Leidenschaft, die sie noch nie zuvor spürte. Sie wusste ab dem Zeitpunkt würde sich ihr Leben ändern. Gemeinsam hatten sie eine tolle Feier organisiert, alle Gäste wurden verwöhnt und waren zufrieden. So wurde es doch noch ein wunderbares Weihnachtsfest und ein toller Anfang für einen neuen Lebensabschnitt.

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Eingereicht am
29. März 2007

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