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Weihnachtsmann ade© Horst Decker
Den Schlitten hurtig angespannt,
der Winter ist schon da, die Stürme pfeifen übers Land, das Weihnachtsfest ist nah. Musik steigt leis' zum Himmel hoch, es riecht nach Weihnachtszeit doch wie die Kinder wart' ich noch, dass es nun endlich schneit. Die Stunden fließen so dahin, wird Zeit, dass ich bald fahr', doch im Moment macht's keinen Sinn, noch ist der Schnee nicht da. So wart' ich traurig Tag um Tag, mein Herz, es wird mir schwer, die Kinder die ich doch so mag, die seh' ich nimmermehr. Die Erde ist zu warm für mich, ich brauch' den kalten Schnee, ansonsten fährt der Schlitten nich', auch wenn ich noch so fleh'. Und schließlich muss ich eingesteh'n, mein Lebenssinn ist fort, ich kann dem Wandel nicht entgeh'n, weil meine Welt verdorrt. Der Schlitten kommt zum Ausverkauf mein Rentier in den Zoo, den Mantel, den heb' ich mir auf, die Mütze sowieso. Das war's dann mit dem Weihnachtsmann, war eine schöne Zeit, ich hoff' ihr denkt manchmal daran, warum's nie wieder schneit.
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