|
Weihnachtsgedichte
|
Weihnachtsgedichte Weihnachtsgedicht Gedicht Gedichte Weihnachten Lyrik Poesie
|
|
Buchtipp
|
Weihnachtsgedicht - Weihnachtsgedichte - Weihnachten - Gedichte - Lyrik - Poesie
|
|
|
Diese Seite per Twitter weiterempfehlen
Tweet
Krippenspiel© Stefan Pölt
Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
das ist schon lange Tradition holt Papa voll Behutsamkeit vom Keller einen Schuhkarton. Der Christbaum steht, der Schmuck ist dran der Tannennadelduft vertraut akribisch hat er nebenan die Weihnachtskrippe aufgebaut. Ganz friedlich schläft das Jesulein in seiner Krippe auf dem Stroh. Maria kniet im Kerzenschein ganz dicht dabei und lächelt froh. Der Papa hat ein kleines Kind und das ist ziemlich aufgeweckt. Bald hat der kleine Wirbelwind das neue Spiel für sich entdeckt. Und weil ihm das so gut gefällt hat Sohnemann ganz ungeniert die ganze Spielzeug-Ritter-Welt in Papas Krippe integriert. Vorbei ist's mit Besinnlichkeit flugs ist ein großer Kampf entfacht. Das Spielfeld streckt sich mächtig weit und mittendrin tobt eine Schlacht. Auf Pferd, Kamel und Elefant da schwingen sich jetzt allez hopp drei Ritter, wahrlich elegant und ab geht es im Schweinsgalopp. Die Weisen aus dem Morgenland ziehn mit den Rittern in die Kampf. Sie sind als erste vorgerannt und stehen voll im Pulverdampf. Der schwarze Jedi-Ritter zielt auf Feinde mit dem Laserschwert wobei er Babysitter spielt fürs Jesukind, das lauthals plärrt. Ein echter Kämpfer vor dem Herrn macht Kleinholz und die Menge johlt als er mit seinem Morgenstern den Abendstern vom Himmel holt. Was so nicht in der Bibel steht: Der Stern von Bethlehem erlosch weil ihn mit seinem Kampfgerät ein Ritter einst vom Himmel drosch! Der Papa sieht's, doch schimpft er nicht weil man grad in der Weihnachtszeit besonders bei 'nem kleinen Wicht fast jede Missetat verzeiht. Unser Buchtipp
|