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Weihnachtsgedichte
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Buchtipp
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Grüne Weihnacht© Robby von der Espe
Die Tage schleppen ledern sich auf Stelzen,
ein Frühlingszwitschern flügelt im Advent. Die See träumt Stapeleis und Glitzern webt sich im Sonnenglanz sein Totenhemd. Wie Windfrauen die ihre Haare offen tragen und wittern die Gespinste jener Nacht, Fatamorganen auf dem Meere klagen staubwarmes Sein mit all der grünen Pracht. So scheint es mir bei diesem merkwürdigen Singen als stände dort ein lichter Tannenbaum mit Bernsteinschmuck und lauter bunten Dingen, hielt er den Meeressschaum in seinem Zaum. Davor im Sand wo letzte Sommerträume wohnen liegt kupfern jenes Maskenauge noch bedeckter römischer Legionen, wie schön im Herbst das Laub doch roch. Doch du gingst fort, wie all die eingebrannten Wonnen die mir dein Mund ins Herz geküsst, ach wär das Blut mir doch zu Glas geronnnen und hätte weiße Schuld verbüßt, wie jenes Jahreswechsellicht, das in dem Wams des Alltags bricht. Unser Buchtipp
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