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Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors. Osterspaziergang einer Mutter© Annett BornKinderspur auf weißer DeckeHundepfötchen nebenbei stolpern Meisen durch die Hecke drinnen liegt ein Ei. Gehauchte, zarte Schneesternschicht Lässt seine Schale schimmern Aus Eiskristall und Sonnenlicht Die Farben festlich flimmern. Und wandelnd wie nicht recht bei Sinn - Nichts hält mich mehr zurück - Knie ich mich vor dem Strauchwerk hin Und greife nach dem Stück. Behutsam halte ich es fest Ihm schmilzt die kalte Schicht Die Hand ist nun sein nasses Nest Die Farbe tritt ans Licht. Es ist ein rosarotes Blau Ein Gelbgrün auch Türkis Und ein paar Tupfen Taubengrau Besprenkeln es so süß. Nun liegt es da - So schön und bloß - am Osterwochenende auf einem Platz mit Sternchenmoos, da nehmen's kleine Hände, Verstellte Stimmchen fragen: "Wer hat das hergetragen?" Ich tippe auf die Näschen: "Das war'n vier Osterhäschen"
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