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Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors. Osterzeit© Annett BornEin Ostwind eilig kommt geranntBoxt in Büsche, wirft mit Sand, hat die Wiesen aufgeraut aus Äckern staubige Kreisel gebaut. Erste Glöckchen und die Veilchen Ducken Köpfchen für das Weilchen Eier, eben aufgehangen Hält der gelbe Strauch gefangen Rehe kosten Ostergras Plötzlich peitscht er spitzes Nass. Brauner Has auf alten Stoppeln will noch in Verstecke hoppeln, kunterbunte Nester legen, die die Böen nicht ausfegen. Seiner Tuba - schadenfroh - Entlockt er freche Lieder Da kommt die Sonne lichterloh Und er hockt vor ihr nieder. Sie lässt ihn zieh'n, zeigt ihr Erbarmen Und entfaltet dann ihr Kleid Goldenen fall'n, die etwas warmen Strahlen in die Osterzeit.
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