Haarige Geschichten
Kurzgeschichte - Haar, Haare, Frisur, Friseur, Haarfarben, blond, Blondine, Rothaarige, Glatze, Haarausfall, Bart, Rasur, Zöpfe, Locken, Dauerwellen ...

Unser Buchtipp

Abenteuer im Frisiersalon

Abenteuer im Frisiersalon
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-0-5

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Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors.

Erna und Karl entdecken ihre Liebe neu

© Erna Landsknecht

Erna hatte für den heutigen Abend ein Festessen zubereitet und hatte keine Kosten und Mühen gescheut. Sie wollte mit ihrem Gatten den zehnten Hochzeitstag feiern. Und wer nicht pünktlich erschien, das war ihr Mann. Es kam in der letzten Zeit öfter vor, dass er später nach Hause kam.

Umso überraschter war Karl, als er das Esszimmer betrat und den gedeckten Tisch vorfand. "Erna, gibt es heute etwas zu feiern, dass du den Tisch so festlich hergerichtet hast, du hast doch keinen Geburtstag? Oder haben wir einen anderen Grund zum feiern? Du bist doch nicht etwa schwanger", fragte Karl, denn das war seit langem sein Wunsch gewesen.

"Denk mal genau nach Karl, was heute für ein Tag ist. Ich hätte mich gefreut, wenn du unseren zehnten Hochzeitstag nicht vergessen hättest. Darüber bin ich dir sehr böse. Und warum bist du in der letzten Zeit so unnahbar, liebst du mich nicht mehr?"

"Was für eine Frage Erna, natürlich liebe ich dich und verzeih mir, dass ich unseren Hochzeitstag vergessen habe und heute Abend, wenn wir im Bett liegen, werde ich dir beweisen mein Schatz, dass du mir nicht gleichgültig bist. Ich hatte in der letzten Zeit viel um die Ohren gehabt bei meiner Firma."

"Wenn ich dich nicht so lieben würde, Karl, dann wäre es mir noch egal, wenn du unseren Hochzeitstag vergessen hättest. Aber so wie die Dinge hier liegen, verzeih ich es dir, dass du daran nicht gedacht hast." Sie nahm ihn in den Arm und sagte: "Wir wollen diesen Abend unvergesslich machen, vielleicht werde ich doch noch schwanger. Aber zuerst essen wir was ich für uns gekocht habe. Wir müssen uns doch stärken, wenn wir uns lieben wollen, denn das möchtest du doch mein Schatz. Wir werden auf unser gemeinsames Glück anstoßen und möge unsere Ehe Bestand haben."

Als beide dann später im Bett lagen sagte Karl: "Ich muss mich dafür bei dir noch einmal entschuldigen." Er nahm Erna in seine starken Arme und flüsterte ihr ins Ohr: "Ich liebe dich doch, vergiss das nie", beide wurden durch das Vorspiel so erregt, dass sie sich liebten und ihren Höhepunkt erlebten. Karl drückte seine Erna noch fester an sich nach dem beide erschöpft von der Liebe in ihren Kissen lagen sagte Karl zu Erna: "Um etwas möchte ich dich noch bitten: Es wird langsam Zeit, dass du deine Haare in Ordnung bringen lässt. Du siehst damit nicht vorteilhaft aus, denn so hast du noch nie ausgesehen und bei uns in der Kleinstadt fällt es auf, dass du deine Haare so ungepflegt trägst. Dagegen musst du etwas unternehmen, immerhin leite ich als Chef unsere Firma, da schauen unsere Einwohner und Freunde genauer hin wie du aussieht."

"Du hast ja recht Karl, daran hatte ich auch schon gedacht. Meinen Freundinnen ist das auch schon aufgefallen und sie meinten, iIch sollte doch mal zu ihrem Frisör gehen. Sein Frisörsalon ist in unsere Nachbarstadt die sollen es besser machen als alle Frisöre hier zusammen. Außerdem könnte ich ohne Bedenken jederzeit meinen Frisör ja wechseln. Hier bei uns in der Kleinstadt fällt man ja auf, wenn man so ungepflegte Haare hat. Und wenn ich beim Frisör hier in unserer Kleinstadt gewesen war, dann sind meine Haare am nächsten Tag genauso schlaff wie vorher."

"Dann geh doch zu dem Frisör, den dir deine Freundinnen empfohlen haben", meinte Karl "und wenn der es besser macht, dann sehe ich kein Hindernis, öfter dort hin zu gehen."

"Ich werde deinen Rat und den meiner Freundinnen befolgen und meinen Frisör wechseln."

"Dann wird es höchste Zeit Erna, ich möchte doch, dass meine Frau gut aussieht."

"Morgen werde ich zum Frisörsalon Kunert in die Stadt fahren aber der ist gerade nicht so billig."

"Das spielt keine Rolle Erna", gab Karl ihr zur Antwort "die Hauptsache ist doch, dass du eine vorteilhafte Frisur trägst. Und da ich morgen genug Zeit habe, fahre ich dich zum Frisör."

"Das willst du wirklich für mich machen Karl, das freut mich, dann kannst du dir deine Haare auch gleich schneiden lassen. Die haben es auch nötig."

"Daran hatte ich auch schon gedacht", meinte Karl "und wenn wir beim Frisör fertig sind, dann werden wir uns anschließend einen schönen Tag genehmigen."

Am nächsten morgen fuhr Karl seine Frau zum Frisörsalon Kunert. Der Frisörmeister fragte: "Sind sie schon bei uns angemeldet? Wir nehmen nur noch Vorbestellungen entgegen."

Dieses musste Erna verneinen und fragte: "Wieso sollte ich das wissen, dass ich mich bei ihnen anmelden muss?"

"Das ist angebrachter für meine Kunden, um nicht unnötig lange hier zu warten bis sie bedient werden. Aber heute mache ich bei ihnen eine Ausnahme. Wie war doch gleich Ihr Name? Ich möchte Sie in meiner Kundenkartei eintragen und sollten Sie wieder zu uns kommen, dann melden Sie sich vorher an. Aber heute dauert es etwas länger bis Sie an der Reihe sind, zwei Kundinnen sind noch vor Ihnen."

"Ich habe Zeit mitgebracht", gab Erna ihm zu verstehen "ich warte gerne. Und wie Sie selber schon festgestellt haben, brauchen meine Haare eine gute Behandlung, denn sie machen mich noch krank. Mein Mann wollte, dass ich meine Haare einem tüchtigen Fachmann an vertrauen sollte. Ich denke, dass ich hier richtig bin, da kommt es nicht darauf an, dass ich noch warten muss."

Der Frisörmeister fühlte sich geschmeichelt über Ernas Worte, er bot ihr eine Tasse Kaffee an, zeigte ihr gleichzeitig einige Fotos mit verschiedenen Frisuren und er sagte: "Hier können Sie sich eine Frisur nach Ihrer Wahl aussuchen, wir werden Sie dabei gut beraten."

"Ich werde Ihren Rat befolgen, ich denke, dass Ihre Frisöse aus meinen Haaren eine schicke Frisur machen kann und dass sie aus meinen zerzausten Haaren eine vorteilhafte Frisur hervorzaubern kann, denn ich konnte damit nicht mehr fertig werden."

"Wir werden Ihre Haare so frisieren, dass Sie damit auch zufrieden sind", erwiderte Herr Kunert.

Nach einer guten Stunde wurde Erna in die Kabine geführt. Die Frisöse sagte zu ihr: "Ihre Haare brauchen dringend eine Kurpackung damit sie besser fallen. Sie sind zu fettig, kein Wunder, dass sie zusammen fallen. Wir werden Ihnen eine leichte Dauerwelle legen. Abgesehen davon möchte ich Ihre Haare schneiden und eine vorteilhafte Tönung in ihre Haare geben." Sie zeigte Erna die Tönungstabelle.

"Ich verlass mich voll und ganz auf Ihren Ratschlag", sagte Erna "Sie werden es schon wissen was gut für meine Haar ist."

"Das denke ich auch", erwiderte die Frisöse. "Ihr Mann wird Sie kaum wiedererkennen. Und er wird Sie bestimmt bewundern."

"Das gerade war meine Absicht, Fräulein", gab Erna der Frisöse als Antwort "mein Mann war dafür, dass ich meine Haare einer tüchtigen Fachkraft anvertrauen soll."

Ernas Haare wurden erst einmal gewaschen und eine Packung gemacht. Unterdessen las sie in einer Zeitschrift, die der Meister ihr gegeben hat.

Nach einer weiteren Stunde sah Erna das Resultat ihrer Haare und sagte zu der Frisöse: "Ich erkenne mich ja kaum noch wieder. Wie haben Sie das so schön hingezaubert, mein Mann wird Augen machen, wenn er mich sieht und ich hoffe, dass es ihm auch gefällt." Und da alles so gut verlaufen war, fragte Erna: "Bringen Sie meine Augenbrauen noch in Form, wenn schon, dann wollen wir es auch richtig machen. Vielleicht könnten Sie meine Augenbrauen etwas färben, damit sie zu meiner Haarfarbe passen."

"Das mache ich doch gerne", sagte die Frisöse, "denn dieses gehört mit dazu, es ist das sogenannte i-Tüpfelchen auf Ihr Aussehen und kleidet Sie dadurch noch vorteilhafter."

Erna konnte sich nicht satt sehen an ihrer neuen Frisur und gab der Frisöse ein angemessenes Trinkgeld, das war ihr diese Sache wert gewesen.

Karl, ihr Mann holte nach längerer Wartezeit die er zum Teil im Frisörgeschäft verbracht hatte, seine Frau ab, er war mit ihrer Frisur mehr als zufrieden. Auch er hatte sich im Herrensalon seine Haare schneiden lassen. Er war verblüfft, was der Frisör mit seinen Haaren gemacht hatte. Er war graumeliert, was zu seinem Gesicht sehr gut passte. Wie schon gesagt, ganz so billig war das nicht. Aber er sagte zu sich: "Lieber etwas mehr bezahlen, als mit einem schlechtem Haarschnitt herumzulaufen."

Karl bezahlte auch für seine Frau die Rechnung und war erstaunt über den Preis. Er dachte "Ganz schön teuer, aber es hatte sich gelohnt", weil beide zufrieden waren.

Als Karl mit seiner Frau nach Hause fahren wollte, sagte Erna: "Lass uns ins Café gehen, um ein Stück Torte zu essen und eine Tasse Kaffee zu trinken, denn dazu kommen wir nur sehr selten."

"Damit hast du recht", gab Karl seiner Frau zu verstehen, "gerade jetzt wo man uns unsere Haare so schön in Ordnung gebracht hatte, ist es ein Grund mehr, dass wir uns eine Tasse Kaffee gönnen sollten. Ich denke, dass wir das noch viel öfter machen sollten, wenn wir in der Stadt zu tun haben."

"Du sprichst mir aus der Seele, Karl. Wir sollten in Zukunft mehr für unser Aussehen tun, finanziell sind wir dazu in der Lage zum Frisör unserer Wahl zu gehen."

"Erna, ich habe festgestellt, dass du dank deiner neuen Frisur noch vorteilhafter aussiehst. Ich habe mich neu in dich verliebt und das werde ich dir wenn wir im Bett liegen auch beweisen."

"Auch du siehst hinreißend aus mit deinem neuen Haarschnitt, kein Wunder, wenn sich unsere Freunde und Nachbarn nach dir umsehen."

"Dann lass uns nicht länger hier bleiben", meinte Karl "ich kann es kaum abwarten, um dich in meine Arme zu nehmen. Aber sei bitte nicht so stürmisch Karl. Zuerst schmusen wir, das ist doch das schönste an der Liebe."

"Sei unbesorgt Erna", erwiderte Karl "ich weiß doch, was gut für uns ist und dass auch du es möchtest, das ist doch ganz normal ."

Und kaum zu Hause angekommen, öffnete Karl seiner Frau ihre Bluse, um ihre Brüste zu küssen. Beide stöhnten vor Wollust, er trug sie behutsam aufs Bett, wo beide einen wunderbaren Höhepunkt erlebten. Nachdem sie erschöpft waren von der Liebe meinte Erna: "Hoffentlich werde ich schwanger, wir wollen doch ein Kind."

"Das stimmt meine Schmusemaus. Ich bin auch dafür, dass wir Eltern werden."

Einige Wochen später merkte Erna, dass sich ihr lang gehegter Wunsch, Mutter zu werden, tatsächlich eingestellt hat. Und sie nahm dieses zum Anlass, den heutigen Tag zu feiern. Aber dieses Mal deckte sie die Festtafel mit einer kalten Speise, die sie selber zusammengestellt hatte und Sekt war auch kalt gestellt.

Karl, der das Zimmer betrat, fragte: "Was ist los Erna, du hast doch keinen Geburtstag?"

"Nein Karl, etwa viel Besseres ist passiert. Wir werden Eltern." Kaum dass Erna zu Ende gesprochen hatte, nahm er sie vor Freude in den Arm und küsste sie zärtlich auf Mund und Hals. "Sei nicht so stürmisch Karl, ich bin glücklich, dass unser langersehnter Wunsch sich erfüllt hat."

"Aber heute Abend mein Schatz, werden wir uns richtig lieben", sagte Karl mit seinem verführerischen Lächeln , denn ich weiß genau was meine Erna gerne hat und damit wollen wir unsere Liebe festigen, denn ich werde Vater. Ich werde dich mein Schatz sehr glücklich machen."

"Auch ich freue mich Karl, dass wir demnächst schon zu dritt sind, ich möchte dich auch lieben, denn ich sehe in deinen schelmischen Augen, was du gerne möchtest. Wir werden es uns nach dem Abendessen sehr gemütlich machen im Bett."

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors.

Ein haariges Lesevergnügen


Noch mehr haarige Geschichten finden Sie in dem Buch, das aus unserem Wettbewerb "Abenteuer im Frisiersalon" hervorgegangen ist.

Abenteuer im Frisiersalon Abenteuer im Frisiersalon
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-0-5

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