Haarige Gedichte
Gedicht - Haar, Haare, Frisur, Friseur, Haarfarben, blond, Blondine, Rothaarige, Glatze, Haarausfall, Bart, Rasur, Zöpfe, Locken, Dauerwellen ...

Unser Buchtipp

Abenteuer im Frisiersalon

Abenteuer im Frisiersalon
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-0-5

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Ein graues Haar

© Mauritius Mense

Es wachsen Haare, hier und da,
in Strähnen und in Rollen.
Sie wachsen langsam Jahr um Jahr
und oft wie sie nicht sollen.

Die Kreatur wär ohne – nackt,
sie würde sehr schnell frieren
und wird man alt, ist auch so'n Akt,
da tut man sie verlieren.

Ob Jüngling oder Dattergreis,
ob blond, ob braun, ob grün
bei stetig Pflegen mit viel Fleiß
und stetigem Bemühen.

Für Frauen sind die Haare wichtig
und Thema jeder Zeit,
es dauert bis der Kopf so richtig,
verbunden mit viel Leid.

Beim Mann erscheint solch Tun meist lästig,
am liebsten sind die Haare kurz,
er zahlt den Preis, der hier berechtigt
und alles andere ist ihm schnurz.

So manches Haar wird auch gespalten,
am Stammtisch und auch anderswo.
Das können die Jungen wie die Alten,
dabei wird keiner richtig froh.

Auch Haare gibt's – ich muß erwähnen,
da spricht man von 'nem fiesen Weib.
Es gibt auch Haare auf den Zähnen.
Die Bosheit ist ihr Zeitvertreib.

Beim Mann, da wachsen sie als Bart
in allen bunten Farben.
Beim Jüngling flaumig und noch zart,
beim Alten in den Narben.

Was die Natur damit bezweckt,
wird stets Geheimnis bleiben.
Ich hab ein graues Haar entdeckt
- und davon musst ich schreiben.
 

Ein haariges Lesevergnügen


Eine Sammlung von "haarigen Geschichten" finden Sie in dem Buch, das aus unserem Wettbewerb "Abenteuer im Frisiersalon" hervorgegangen ist.

Abenteuer im Frisiersalon Abenteuer im Frisiersalon
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-0-5

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