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Eine Safari ganz anderer Art

© Elfriede Tychsen


Da sich mein Mann Norbert dieses Mal bereits seit drei Wochen in Kenia bei Sainepunyie, unserem Massai-Freund befand, wollte ich den Kenia-Urlaub im März 2004 etwas anders als die bisherigen Male verbringen. Wir sind nämlich übereingekommen, dass ich ihn in Kiboko abholen und einige Tage dort bleiben sollte und wir anschließend noch zehn gemeinsame Tage zusammen an der Küste verbringen wollten. Ich sollte von Mombasa aus (weil es halt auch billiger ist) mit dem öffentlichen Kenia-Bus alleine bis Kiboko fahren, dort wollten wir dann sehen, wo und wie ich hier die Tage meines Aufenthalts verbringen würde.
Ich kam in Mombasa am Donnerstag an und wollte nach etwas Akklimatisierung dort, am Montag ins Massailand weiterreisen. Da mir schon etwas mulmig war, alleine mit dem "Kenya-Bus" und ohne ausreichende Kisuaheli-Sprachkenntnisse so weit zu reisen, beschloss ich, mich einmal bei Omari, dem Inhaber unseres üblichen Safari-Unternehmens, nach den Preisen zu erkundigen. Omari kam mir damit sehr entgegen und wollte mir neben seinem Safaribus, auch noch seinen Schwager Faiz als Fahrer mitgeben, so entschied ich mich für diesen bequemeren Weg. Das hatte natürlich auch den Vorteil, dass wir während meines gesamten Aufenthalts im Massailand ein Fahrzeug hatten und gemeinsam mit Norbert und Sainepunyie wieder bequem zurück zur Küste reisen konnten. Auch unser Gepäck musste nicht von und zu den Bushaltenstellen geschleppt werden.
Während seines gesamten Aufenthalts hatte ich immer Verbindung mit Norbert, zu unser aller Erleichterung waren seit einem Jahr in der Gegend von Kiboko/Simba Sendemasten für Mobiltelefone (Safaricom) errichtet worden. Ich kannte den Platz, wo er sein Zelt aufgebaut hatte, wir haben das Zelt ja bereits während unseres letzten Aufenthalts im November 2003 gemeinsam mit unserem Sohn Hans-Peter und den Rest der weiblichen Safari-Truppe dorthin gebracht.
In früheren Zeiten war es oft sehr schwer für uns ein Lebenszeichen von Norbert zu bekommen, weil die öffentliche Telefonzelle in Hunter's Lodge meist nicht funktionierte. So vereinbarten wir vor einigen Jahren einmal, dass ich ihn am Tag vor meiner Heimreise nach Deutschland von der Küste aus zu einer bestimmten Zeit anrufen solle. Ich tat dies auch, am anderen Ende der Leitung hob aber niemand ab. So versuchte ich ca. fünfzig Mal ohne Erfolg eine Verbindung zu bekommen, ich musste nach Deutschland heim reisen, ohne irgend ein Lebenszeichen von Norbert. Man kann sich meine Sorgen damals vorstellen! Norbert hingegen war zum vereinbarten Zeitpunkt an der Callbox, er hatte einen langen, anstrengenden Fußmarsch hinter sich. Dann wartete er einige Stunden im strömenden Regen vergeblich vor der Telefonzelle auf einen Anruf von mir. Durch den starken Regen funktionierte das kenianische Telefonnetz nicht, was wir beide jedoch nicht wussten. Norbert bekam durch die lange Warterei in der Nässe eine Erkältung mit Fieber, er musste sich in Kiboko ein schäbiges Zimmer in einem heruntergekommenen Lodging mieten und sich dort zwei Tage und Nächte hinlegen, bis seine Gesundheit wieder einigermaßen hergestellt war.
Von vielen Erzählungen und einigen kurzen Aufenthalten in der Gegend, hatte ich also bereits eine gewisse Vorstellung wo und wie mein Mann bei Sainepunyie lebte. Aber wie es halt meist ist, wenn man etwas nicht selber erlebt, mir ist nie richtig bewusst geworden, wie hart und einfach sein Leben dort tatsächlich war. Eine erste Ahnung bekam ich, als mir Norbert bei meiner Reise zu ihm, bereits in Voi, also ca. 150 km vor meinem Ziel, eine Sms schickte und mich bat, doch ein kühles Cola und Zigaretten mitzubringen. Als wir dann rund drei Stunden später an der Mombasa-Road endlich den Wegweiser "Kiboko Ranch, Saine's Resort - 1 km" sahen, kam mir der Weg zum Zelt meines Mannes viel weiter vor. Ich schüttelte immer wieder den Kopf und sagte, so weit muss er gehen, nur um an die Straße zu kommen! Saine's Resort bestand aus dem großen Zelt unter einem mächtigen Akazienbaum, in dem er und Norbert hausten, etwas entfernt, eine kleine Massaihütte, die zwei Schwestern Sainepunyies bewohnten und einem kleinen Iglu-Zelt für seine zwei Massai-Arbeiter nahe der Viehboma. Als einzige Bequemlichkeit sah ich vor dem großen, blauen Zelt von Norbert nur seinen Campingstuhl, den er aus Deutschland mitgebracht hatte. Eine kleine Feuerstelle vor dem Zelt benutzten sie, um sich einfache Mahlzeiten zuzubereiten, ich nehme an, dass sie ihnen abends auch eine gemütliche Wärme und etwas Licht schenkte. Seine wenigen, persönlichen Sachen waren im Vorzelt verstreut - für einen verwöhnten Europäer - eine primitive Art zu leben. Es gab keinen Strom, keine Dusche oder Toilette, Wasser bekamen sie vom Fluss, der wiederum rund einen Kilometer entfernt lag. Und wir waren in Afrika, wo die Temperaturen immer über 30 Grad im Schatten lagen! Norbert und Saine mussten für jede, wirklich jede einfache Annehmlichkeit und sei es nur ein kühles Soda, einen langen Fußmarsch bis zur Straße hinter sich bringen, dann auf ein Matatu warten, das sie in die nächste Ansiedlung nach Simba oder Kiboko brachte. Hier konnten sie, wenn sie Glück hatten und der Generator gerade funktionierte, ein kühles Getränk und Speisen zu sich nehmen.
Daher war mein Mann glücklich, dass wir uns entschieden, die fünf Tage meines geplanten Aufenthalts zusammen in unserer üblichen Unterkunft dort, der Hunter's Lodge zu wohnen. Für ihn war dies "Luxus pur!" Ich war nicht ganz so begeistert, hatte ich doch schon bei unseren bisherigen Übernachtungen hier nicht die besten Erfahrungen gemacht. Aber die Hunter's Lodge ist im Umkreis von 50 km die einzige Bleibe, in der auch verwöhnte Europäer mit einigen Abstrichen wohnen können. Es ist nicht so, dass ich sehr anspruchsvoll und pingelig bin, aber ich ärgere mich nur jedes Mal wenn nichts funktioniert. Die Zimmer und die Wäsche sind nicht sauber, Moskitonetze fehlen und wir bekommen selten warmes Wasser zum Duschen, aber die Preise sind fast so hoch wie in unserem, im Vergleich wirklich luxuriösen Küstenhotel. Norbert sagte nur: "Sei doch froh, hier hast du wenigstens Wasser, eine Toilette und ein weiches Bett! Es ist doch herrlich hier!" Herrlich ist in Hunter's Lodge auch wirklich die Umgebung und der Garten. Diese Lodge ist an einem kleinen, angestauten See gelegen, ein Paradies für Ornithologen mit einer wirklich sehr gepflegten Gartenanlage! Die Zimmer haben einen Balkon oder eine Terrasse mit morschem Mobilar, aber man wird nicht müde, dort stundenlang die bunte Vogelwelt am Wasser zu beobachten. Außerdem gibt es immer kühle Getränke und meist auch wohlschmeckende Speisen, jedoch zu Preisen, die für normale Kenianer unerschwinglich sind.
Gleich am ersten vollen Tag meines Aufenthalts wollte mir Norbert die Gegend in der er sich so gerne und lange aufhält, näher zeigen. Faiz chauffierte uns mit dem Bus bis Ol'Tukai, das ist der Massainame für Sainepunyies Aufenthaltsort (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Lodge im Amboseli-Park). Wir wanderten dann bis zum Kiboko-River, wo wir bereits auf große Dungballen und Fußabdrücke der Elefanten kamen. Begeistert war ich von der Vegetation am Fluß und den vielen, verschiedenen, aufschwirrenden Vogelschwärmen, als wir uns dem Ufer näherten. Es war bewachsen von großen Bäumen und Doumpalmen, von denen auch der Name Ol'Tukai abgeleitet wird. Die beiden Männer zeigten mir Sandbänke mit herrlich feinen Sand und kleinen Tümpeln. Lustig sind auch die Namen die sie diesen Uferabschnitten gegeben haben: "Simba-Beach", weil hier oft ein Löwe Wasser schöpfte und "Kiboko-Beach". Norbert erklärte mir, dass dies wegen der verschiedenen Gefahren sehr wichtig sei, so weiß Sainepunyie immer, wo er sich aufhält. Wir bestiegen schwarze Lavafelsen am Ufer und stapften an anderer Stelle durch das steinige, ausgetrocknete Flussbett. Die üppige Vegetation mit vielen Euphorbien und Kakteen, aber auch blühenden Büschen, hatte es mir besonders angetan.
Nach einer kleinen Rast am Flussufer wollten wir auf der anderen Seite des Kiboko in einem nicht besiedelten Gebiet an der Grenze zum Chyulu-Hills-Game-Park weiter gehen. Norbert ermahnte mich, auf die hinterlisten Dornenzweige der "Wait a bit"-Büsche zu achten, dabei übersah ich jedoch ein Wespennest und schon hatte mich eine Wespe in den Arm gestochen. Es war ein kurzer Schmerz, der Arm schwoll etwas an, machte aber keinerlei Probleme. An diesem Tag hatten wir großes Glück, weil es immer bewölkt war und ein erfrischender Wind wehte. So war diese Busch-Wanderung sogar für mich nicht anstrengend. Ich pflückte die herrlichsten Blumen, die ich zu einem Strauß band - hiesige Floristen hätten die größte Freude mit der Artenvielfalt und den Farben dieses Gebindes gehabt -, so merkte ich gar nicht wie weit wir eigentlich schon gelaufen waren. Die Männer hielten immer Ausschau nach Wild, ab und zu hüpfte aufgeschreckt eine Gazelle aus dem Gebüsch, aber außer einem Straußenpaar in einiger Entfernung, bekamen wir keinerlei Tiere zu Gesicht. Dafür zeigte man mir die Fußabdrücke von Büffeln, denen ich aber nicht unbedingt begegnen wollte. Norbert berichtete, dass er in dieser Gegend schon so viele verschiedene Wildarten wie Giraffen, Gnus, Zebras oder Eland-Antilopen beobachten konnte. Natürlich waren überall in diesem Gebiet Hinweise auf Elefanten, einmal ein umgedrückter Baum, abgebrochene Zweige und vor allem deren nicht zu übersehende Losung. Als wir uns am Rückweg wieder dem Fluss näherten, blieb mein Mann plötzlich vor einem mächtigen Laubbaum stehen und blickte in seine Zweige. Er flüsterte mir zu, schau mal, ist das dort oben eine Liane oder eine Schlange? Als ich hochblickte, schlängelte sich eine wirklich imposante, grau-grünliche Schlange in der Dicke eines Männerarms und rund vier Meter lang in ein großes Astloch! Es war eine Baumpython. Also hatte ich an diesem Tag doch noch ein gefährliches, afrikanisches Wildtier gesehen.
Am nächsten Morgen wollte ich unbedingt den "Tomatenmann", wie ihn Norbert nannte, kennen lernen und von dem er mir schon so viel erzählt hatte. Ich wusste, dass dieser Mann, der Gemüse anbaute, zum Stamme der Kamba gehörte. Ich hatte einen Herrn im Alter meines Gatten erwartet. Wie überrascht war ich, als ich Kakai dann sah. Er war ein junger, immer lachender Bursche! Wir gingen am Flussufer entlang zu seinem Tomatenfeld und da kam er auch schon freudestrahlend angelaufen. Man merkte, dass er sehr an Norbert hing, jedes zweite Wort von ihm war: "Papa, look". Ich fragte ihn nach seinen Tomaten, wollte seine Plantage sehen und man kann sich nicht vorstellen mit welcher Begeisterung er mir alles zeigte und wie er von seiner Arbeit erzählte. Er erinnerte mich an den schwarzen Vietnam-Kameraden von Forrest Gump, der immer von seinen Shrimps erzählte, nur sah Kakai viel besser aus. Auch er konnte stundenlang von seinen Tomaten erzählen. Er hatte es aber auch wirklich nicht leicht mit seinem Geschäft, da Tomaten viel Pflege brauchen und er mit großen Mühen, aber auch unglaublichem Erfindungsgeist sein Feld aus dem Kiboko-River bewässerte und gegen Unkraut und Krankheiten kämpfte. Ganz zu schweigen von der Abwehr der vielen Tiere, die es auf seine Früchte abgesehen hatten. Alles, vom kleinen Insekt bis zum Elefanten will seine Pflanzen fressen. Vögel, Paviane, Warzenschweine und Antilopen muss er abwehren. Er führt in der Reifezeit einen kräftezehrenden, erbitterten Kampf, dabei ist er immer fröhlich und gut gelaunt.
Kakai, der wie er uns stolz erzählte, in der Nähe von Machakos im Jahre 1980 geboren wurde, war so ein liebenswürdiger, anhänglicher, junger Mann - man musste ihn einfach gern haben. Nachdem er uns seine wirklich ärmlichste Behausung, einen mit Plastik überdachten Verschlag ohne Seitenwände (gleich neben dem Tomatenfeld gelegen) gezeigt hatte, wollte er uns noch durch "seine Welt" führen. Wir wurden seinen Feldnachbarn, die andere Gemüsearten wie Okras, Mais, Zuckererbsen und Bohnen anbauten, vorgestellt und er wollte uns zu Fuß auf einem besonderen Weg zurück zur Hunter's Lodge begleiten. Er zeigte uns einen Korb, den er als Falle benutzte und mit dem er auf ganz ausgefallene Weise Perlhühner (Kangas) fing, denn auch sie hatten es auf seine Tomaten abgesehen. Später gingen wir einige Kilometer in der prallen Sonne an der von Buschbewuchs gerodeten, freien Fläche der Kenia-Pipeline entlang zu einem riesigen, alten Baum. Dieser Baum war in früheren Zeiten eine Kultstätte der einheimischen Bevölkerung. Wir rasteten unter seiner mächtigen Krone im kühlen Schatten, denn dieser Tag war sehr heiß und der Fußmarsch hatte mich angestrengt. Kakai war immer sehr besorgt um mich, trug meinen Rucksack und wiederholte immer wieder: "Mama, jetzt ist es gar nicht mehr weit zu gehen"! Er zeigte uns noch einen Hochsitz aus Stein gebaut, den einst Großwildjäger benutzt hatten, die in alten Zeiten in der Hunter's Lodge abstiegen. Er führte uns zu den Quellen, von denen das viele angestaute Wasser bei der Hunter's Lodge kam und geleitete uns auf das Gelände der "KARI", einer großen, staatlichen Farm, bei der viele Menschen aus der Gegend Arbeit finden. Dort gibt es riesige Obst- und Bananenplantagen, Felder mit Mais und Getreide und eine große Gärtnerei. Zu dieser Anlage bekamen wir dank Kakai Zutritt, wir besichtigten ein Gewächshaus mit vielen verschiedenen tropischen Pflanzenarten, alles dort war sehr gepflegt und was mir vor allem gefiel, mit vielen bunten, leuchtenden Blumen und Bäumen bewachsen. Am meisten überraschte mich die geringe Entfernung zu unserem Hotel, ich war schon so oft in dieser Gegend, hätte aber dies alles nie in so unmittelbarer Nähe erwartet.
Es war nun schon Nachmittag, wir nahmen zusammen mit Kakai in der Lodge eine kleine Erfrischung zu uns und dann holte Norbert aus dem Zimmer eine Angelrute, die er von daheim mitgebracht hatte, um einen der zahlreichen, großen Tilapias aus dem See zu holen. Dies interessierte natürlich auch Kakai und so blieb er hier bei uns am Hotelgelände. Man konnte es ihm ansehen, wie er es genoss, mit Norbert zusammen zu sein. Natürlich war Kakai beim Fischen erfolgreicher als Norbert, wenngleich auch er keinen der großen Barsche erwischte. Er fing nur mehrere kleine Fische, die er unbedingt für sein Abendessen mit nach Hause nehmen wollte. So verbrachten wir den ganzen Tag zusammen mit einem jungen Mann, der mich sehr beeindruckt und auch berührt hatte. So eine Offenheit und Herzlichkeit hab ich bei einem Menschen schon lange nicht mehr erlebt und was mich am meisten freute: Er fragte kein einziges Mal nach einem Geschenk oder nach Geld!
Am folgenden Tag war ein Besuch bei Sainepunyies Familie in Loskureu vorgesehen.
Nach unserer Rückkehr aus Simba und Loskureu wartete Kakai bereits am Lager in Ol'Tukai, um dort zusammen mit Norbert einen Mangobaum, den er besorgt hatte, zu pflanzen. Auch diese Arbeit verrichtete er wieder gekonnt und vorbildlich, ich hoffe, dass die Hitze und die Paviane diesem Baum nichts anhaben werden. Er wird mich immer an unseren Freund Kakai, den Tomatenmann erinnern, der trotz seiner Jugend eine Weisheit und eine Würde ausstrahlt, die mir unvergessen bleiben wird.
Am letzten Tag meines Aufenthalts im Massailand wollten wir den Markt in Emali besuchen, wo es mir schon einmal vor einigen Jahren so gut gefallen hat. Diesmal führte die Hauptstraße und der ganze Verkehr in einer Umleitung durch den Ort, weil gerade die Straße von Salama bis Mtito Andei neu trassiert und gebaut wird. Trotzdem haben wir den Besuch in diesem Massai-Städtchen, sehr genossen, erstanden auch einige Dinge vom Markt und ließen es uns bei einem abschließenden Nyama-Choma-Essen sehr gut gehen.
So habe ich dieses Mal eine Safari ganz anderer Art gemacht, aber auch sie war eine neue, besondere Erfahrung für mich. Es waren die Begegnungen mit den Menschen Kenyas, die im Vordergrund standen und die mir ans Herz gewachsen sind, wie die Kinder von Loskureu und der Tomatenmann Kakai.
Bei unseren letzten Besuch im Nov. 2004 haben wir Kakai natürlich wieder getroffen. Diesmal war er nicht mehr alleine - es war Cynthia mit dabei. Er hatte nämlich zwischenzeitlich geheiratet. Seine Cynthia wich im keinen Meter von der Seite - es war rührend, wie liebevoll beide miteinander umgingen, wie sie mit scheuem Augenaufschlag ihren Mann immerwieder anblickte. Kakai wiederum bezog sie in alles mit ein - jeder Satz begann oder endete mit "Cynthia".



Eingereicht am 29. Mai 2006.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
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